23.07.2026

15.000 Balkonkraftwerke in Betrieb: Immer mehr Kund:innen erzeugen Teile ihres Stroms selbst

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Neuer Meilenstein für die private Energiewende: Vergangene Woche wurde die Marke von 15.000 bei der Netz Oberösterreich gemeldeten Balkonkraftwerken erreicht. Tausende Kund:innen nutzen damit die Möglichkeit, einen Teil ihres Strombedarfs selbst zu decken. Die kleinen Photovoltaik-Anlagen, die vor allem in Wohnungen relativ einfach installiert werden können, erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit und leisten einen Beitrag zu einer dezentralen und erneuerbaren Energieversorgung.

Die Zahl der Balkonkraftwerke im Netzgebiet der Netz Oberösterreich ist in den vergangenen Monaten kontinuierlich gestiegen. Vor allem in den Frühlings- und Sommermonaten entschieden sich viele Kund:innen für die Inbetriebnahme eines kleinen PV-Kraftwerks. Mittlerweile sind 15.000 dieser sogenannten “Kleinsterzeugungsanlagen” in Betrieb. Sie ermöglichen es Haushalten, Sonnenstrom direkt dort zu erzeugen, wo er benötigt wird – auf Balkonen, Terrassen oder an Fassaden. Der selbst produzierte Strom kann unmittelbar im Haushalt verbraucht werden. Dadurch sinkt der Strombezug aus dem öffentlichen Netz.

„Die Marke von 15.000 Balkonkraftwerken zeigt, dass viele tausende Kundinnen und Kunden die Chance nutzen, einen Teil ihres Strombedarfs selbst zu decken. Die Anlagen sind einfach zu errichten und ermöglichen einen unkomplizierten Einstieg in die eigene Stromerzeugung“, sagt Michael Haselauer, Geschäftsführer der Netz Oberösterreich GmbH.

Klare Regeln für Balkonkraftwerke

Balkonkraftwerke sind auf eine Einspeiseleistung von maximal 800 Watt begrenzt. Aufgrund dieser geringen Leistung können sie vereinfacht an das Stromnetz angeschlossen werden. Eine technische Anschlussprüfung wie bei größeren Photovoltaik-Anlagen ist nicht erforderlich. Aus Sicherheitsgründen müssen die Anlagen jedoch beim Netzbetreiber gemeldet werden. Die Anmeldung erfolgt unkompliziert und innerhalb weniger Minuten online über das Kundenportal eService.netzooe.at .

Alle weiteren Informationen zu diesen kleinen PV-Kraftwerken finden Sie online auf unserer Website netzooe.at/balkonkraftwerk

Wichtig zu wissen ist: Balkonkraftwerke sind daher in erster Linie auf Eigenverbrauch ausgelegt, um bei den Stromkosten sparen zu können.  Strom, der nicht direkt im Haushalt verbraucht werden kann, wird in das öffentliche Netz eingespeist.  

Ein kleiner Schritt mit großer Wirkung

Jedes einzelne Balkonkraftwerk liefert mit 800 Watt / 0,8 kWp nur eine begrenzte Leistung. In der Summe zeigen die mittlerweile 15.000 Anlagen jedoch eindrucksvoll, wie viele kleine Beiträge gemeinsam eine große Wirkung entfalten können: die summierte Leistung beläuft sich auf 12 Megawatt und liegt damit über der des Traunkraftwerks Gmunden. Nachteil dieser speziellen dezentralen Stromerzeugung: Die jahresdurchgängige Erzeugung des Traunkraftwerks Gmunden liegt bei rund 50 Millionen Kilowattstunden, die Balkonkraftwerke schaffen es bei rund 1.100 Sonnen(volllast)stunden in Oberösterreich “nur” auf rund 13 Millionen Kilowattstunden.

Unternehmensinformation

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Die Netz Oberösterreich GmbH ist der Strom- und Gas-Netzbetreiber des Energie AG-Konzerns. Die Gesellschaft steht für einen sicheren, zuverlässigen und leistungsfähigen Betrieb des Verteilernetzes. Das  Versorgungsgebiet umfasst den Großteil Oberösterreichs sowie Teile der Nachbarbundesländer Salzburg und Steiermark. Mehr als 550.000 Kunden sind an das Strom- und Gasnetz angeschlossen. 
 

Kontakt

Netz OÖ | Wolfgang Denk
Wolfgang Denk
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